Archiv für Oktober 2007



Die Zeit

Ich bin nun mehr als zwei Monate in Südafrika und ich habe das Gefühl, dass die Zeit unglaublich schnell an mir vorbei zieht. Es ist unbeschreiblich, aber man erlebt jeden Tag was neues, was die Zeit so super interessant macht, aber nunmal auch schnell vergehen lässt.

In den letzten Wochen ist viel geschehen. Beispielsweise haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, zehn Schülern das Fahrradfahren beizubringen. Das hört sich leichter an, als es eigentlich ist. Besonders wenn man ohne Schutzhelme und Stützräder arbeiten muss. Trotzdem haben wir es geschafft, dass diese zehn Schüler am 20.10 an einem Radrennen am Suncoast Casino in Durban teilnehmen konnte. Glücklicherweise ist auch jeder heil im Ziel angekommen.
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Die Arbeit an Ethembeni bringt viele Seiten mit sich, eine davon ist, dass wir Kinder zu Exkursionen begleiten. So geschah es, dass wir am 17.10 mit den Kindern in den “Kings Park” nach Durban gefahren sind, wo es einige Leichtathletik Wettkämpfe gab. Unser Job war die Kinder zu begleiten und sie natürlich auch anzufeuern, natürlich auch ein wenig aufzupassen ;)

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Ansonsten fühle ich mich hier weiterhin sehr sehr wohl. Wie ich immer schreibe, dass ich immer was neues hier erlebe, haben wir gerade auch Besuch aus Deutschland. Die Freundin eines Ehemaligen unserer Organisation die nun mit uns den Alltag in Ethembeni bestreitet. Natürlich haben wir auch den schönen Viewpoint in Monteseel besucht, wo folgende, wunderschönen Bilder entstanden sind….

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…am Strand…


Ein paar Impressionen der letzten Tage…

Moi & der Albino Nkonzo

Ich, Reamon (Security Guard von Ethembeni) und Hanjo auf einem Zulufestival

ein traditionelles Zulufestival…..

Selbst ist der Mann!

Genau so ist es. Deshalb backe ich jezt mein Brot selber. Endlich kein Toastbrot!

Kleiner Besuch…

 …gestern kam er wieder vorbei. Bradey unser kleiner Nachbar und verspeiste mit Genuss sein Abendbrot. Vielleicht sollte ich ihm nicht immer “Sweets” geben….

That’s Ethembeni!

Nach einer Woche Frühlingsferien hat die Schule heute wieder angefangen und somit auch meine Arbeit an Ethembeni. Als wir heute früh in der Schule ankamen, war diese wie “ausradiert”. Bis auf die Autos von ein paar Lehrern war nicht sehr viel von den Schülern zu sehen. Nach ein wenig suchen fand man dann doch ein paar wenige Schüler. Bis zur Mittagszeit waren das aber vielleicht höchstens 20. That’s Ethembeni.

Viele Eltern haben nicht immer die Möglichkeit ihre Schüler pünktlich zum Schulanfang vorbeizubringen, weil entweder das Geld fehlt oder wie heute das Wetter sehr schlecht ist, und eine längere Anreise über Minibus-Taxis sehr anstrengend ist. Als wir gegen 15 Uhr die Schule verlassen haben, waren dann vielleicht 100 Schüler von 300 anwesend, diese haben sich dann aber erst einmal wieder häuslich in ihren Hostels einquartiert und die von zu Hause mitgebrachten Leckereien verspeist!